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Barend Cornelis Koekkoek, Souvenier de Clèves (Ausschnitt), 1847, Öl auf Holz, 30,5 x 41 cm. Privatbesitz

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Die Vereinigten Herzogtümer Jülich, Kleve, Berg

(Dieter Weber in "Land im Mittelpunkt der Mächte", Kleve 1984, S. 532.)

Wir...

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Satzung des Klevischen Vereins für Kultur und Geschichte e.V. in der Fassung vom 7. Mai 2002

Die Geschichte des Klevischen Heimat und Verkehrsvereins e.V.

Ansprechpartner


 Organigramm vom 12.10.2016 (vereinfacht) 


Chronik des Klevischen Vereins (1864 - 2014)

Die Datei steht nur den Mitgliedern des Klevischen Vereins für Kultur und Geschichte e. V. zur Verfügung.

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Klassik bei jedem Wetter

Der Klevische Verein für Kultur und Geschichte lädt zum 29. Klevischen Klaviersommer in den Forstgarten ein

Von Claudia Gronewald

Es ist schon ein besonderer Erfolg, den die Organisatoren des Klevischen Klaviersommers in diesem Jahr feiern können. Wenn Pianist Walter Ratzek am Sonntag, 23. Juli, um 17 Uhr am Konterflügel im Klever Forstgarten Platz nimmt, spielt er das erste von fünf Konzerten der vom Klevischen Verein für Kultur und Geschichte / Freunde der Schwanenburg verantworteten Reihe im 29. Jahr ihres Bestehens. „Dafür, dass man dem Klaviersommer nur eine relativ kurze Lebenszeit prophezeit hat“, freut sich der organisatorische Leiter Wölfgang Dahms, „ist er nun sogar schon bald dem Twen-Alter entwachsen.“ Wie also schon seit vielen Jahren ist es auch dieses Mal: Fünf Sonntage im Juli und August gehören dem Klavier. Neben den Nachmittagskonzerten am 23. und 30. Juli, am 6. und 13. August, jeweils um 17 Uhr, ist auch wieder ein NoctumeT Konzert geplant, am 23. Juli, 22 Uhr, mit Teilnehmern des zeitgleich stattfindenden Musiksommers Campus Cleve. Alle Konzerte finden bei jedem Wetter statt, das Nocturne-Konzert im illuminierten Forstgarten allerdings nur bei gutem Wetter.


Land zeigt Eiskeller kalte Schulter

Die Klever Politik möchte das Denkmal aus dem 17. Jahrhundert der Öffentlichkeit zugänglich machen. Bislang scheitert dies an der Finanzierung

Von Andreas Gebbink

Man muss ein wenig suchen, bis man ihn überhaupt findet. Der Eiskeller des Klever Tiergartens liegt versteckt am Hang unter der Erde und ist ein praktisches Überbleibsel der historischen Gartenanlagen aus dem 17. Jahrhundert, die auf das Konzept von Johan-Moritz von Nassau-Siegen zurückgehen. Früher war der Eiskeller eine Art Kühlschrank für reiche Leute. Hier wurden Fleisch und andere verderbliche Waren gelagert. Dieser unscheinbare Eiskeller ist über die Jahre in Vergessenheit geraten und soll nach einem einstimmigen Ratsbeschluss saniert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Nur mit der Umsetzung hapert es.


1417: Kleve wird Herzogtum


2017 wird nicht nur das Stadtjubiläum von Kleve begangen. Am 28. April 2017 jährt sich auch zum 600. Mal die Erhebung der Grafschaft Kleve zum Herzogtum unter Adolf II. durch König Sigismund. Damit war ein erster Höhepunkt in der politischen Entwicklung Kleves erreicht, das sich später im Verbund mit dem Herzogtum Jülich-Berg und der Grafschaft Mark zum größten Territorialkomplex im Westen des Reiches entwickeln sollte. Die im 15. Jahrhundert bereits erreichte Bedeutung der ursprünglich kleinen Grafschaft Kleve wurde so auch politisch anerkannt. Zugleich war damit aber auch ein wichtiger Impuls nach innen gegeben, um die klevischen Landstände in Zeiten dynastischer Konflikte zu einen.



Ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute im Neuen Jahr wünscht Ihnen der Klevische Verein!




Impressionen vom Glühweinstand des Klevischen Vereins auf dem Klever Weihnachtsmarkt 2016
Fotos: Thomas Velten, Dez. 2016

50 Gewölbekeller, 22 Bunker: Teer drüber und vergessen

Wiltrud Schnütgen zeigte Bilder von Kleve, das im Verborgenen liegt: Keller, Tunnel und Kanäle. Einige Stollen wären noch wunderbar zugänglich


Eine brennende Leidenschaft für Kleve

Gestern bekam die Vorsitzende des Klevischen Vereins, Alwine Strohmenger-Pickmann, den Rheinlandtaler des Landschaftsverbandes Rheinland. Bürgermeister a.D. Theo Brauer hatte die streitbare Vorsitzende vorgeschlagen.

Wenn sie an die Schwanenburg denkt, wird ihr warm ums Herz. Nicht allein, weil die Burg jahrelang ihr "dienstlicher Wohnsitz" war, sondern weil sie sich der Stadt verschrieben hat, über die die Burg als Wahrzeichen thront: Alwine Strohmenger-Pickmann ist seit zehn Jahren Vorsitzende des Klevischen Vereins für Kultur und Geschichte/ Freunde der Schwanenburg (der kurz der "Klevische Verein" genannt wird) und ist nicht erst seit dieser Zeit ein Stimme in der Stadt, die sich um die Geschichte, um die Baudenkmäler, um die Kultur in Kleve kümmert. Gestern hat Alwine Strohmenger-Pickmann den Rheinlandtaler bekommen.


Strohmenger-Pickmann erhält Rheinlandtaler


Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) zeichnet Alwine Strohmenger-Pickmann für ihr langjähriges, ehrenamtliches Engagement als Vorsitzende des Klevischen Vereins für Kultur und Geschichte / Freunde der Schwanenburg e.V. mit dem Rheinlandtaler aus. Alwine Strohmenger-Pickmann widmet sich seit über 20 Jahren mit hohem ehrenamtlichen Engagement und großer Leidenschaft der Geschichte von Kleve. Ihre Leidenschaft für die Geschichte der Stadt, ihre Denkmäler und Kulturerzeugnisse prägen ihre Arbeit im Klevischen Verein. Der Rheinlandtaler wird am 24. Oktober im Museum Kurhaus verliehen. Die Laudatio hält Gertrud Servos, stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung.

(NRZ, 18.10.2016)


Stellungnahme im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Erarbeitungsverfahren des
Regionalplans Düsseldorf (2. Planentwurf, öffentliche Auslegung vom 1.8.2016-7.10.2016)

Sehr geehrte Damen und Herren,

als einer der größten Kulturvereine im Kreis Kleve (650 Mitglieder) erheben wir Einwände bezüglich des zweiten Entwurfs des Regionalplans Düsseldorf (Stand: Juni 2016), insbes. gegen die Darstellung von Windenergiebereichen im und am Reichswald (Plandarstellung Kapitel 8.2, Blätter 5 und 6).

Wir befürchten in erster Linie den Verlust einer bedeutenden Kulturlandschaft und das vor dem Hintergrund, dass der Kreis Kleve ohnehin als waldarme Landschaft bezeichnet werden muss.

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Alwine Strohmenger - Pickmann
gratuliert den Eheleuten Kisters
im November 2007 zur
Ehrenmitgliedschaft im Klevischen Verein.

Klever Ehrenbürgerin Maria Kisters ist gestorben

Die Klever Unternehmerin und Ehrenbürgerin Maria Kisters ist in der Nacht zu Dienstag im Alter von 86 Jahren gestorben. Die Trauerfeier ist am Dienstag, 19. April, um 10 Uhr in der Unterstadtkirche, anschließend findet die Beisetzung auf dem Klever Friedhof statt. Gebetet wird für die Verstorbene am Sonntag, 17. April, um 18 Uhr in der Unterstadtkirche.


Zusammen mit ihrem im Jahr 2008 verstorbenen Ehemann Karl gründete das Ehepaar im Jahr 1957 den Maschinen- und Apparatebau Kisters. Karl galt als Tüftler und Pionier in der Verpackungsindustrie. 1992 entschied sich das kinderlose Ehepaar für den Verkauf des Unternehmens. "Karl und Maria Kisters war eine familiäre Atmosphäre in ihrem Betrieb von Beginn an wichtig. Daher lag ihnen das Wohl Ihrer Mitarbeiter auch nach dem Verkauf sehr am Herzen", heißt es auf der Homepage der Karl- und Maria Kisters-Stiftung, die im Jahr 2002 gegründet wurde. Gemeinsam finanzierten sie mit dem Kapital Projekte für die Aus- und Weiterbildung, den Bau des Kolpinghauses oder den Forstgarten. Auch die Unterstützung der Klosterpforte war ein großes Anliegen von Maria Kisters. Ebenso hatten sie immer wieder ein offenes Ohr für die Anliegen des Klevischen Vereins.

Sie liebten ihre Heimatstadt Kleve. Und Kleve und die Region hat ihnen viel zu verdanken.

Für ihr überaus großes soziale Engagement und für die einmalige Lebensleistung wurden Karl und Maria Kisters im Jahre 2006 die Ehrenbürgerschaft der Stadt Kleve verliehen.



Text: Klever Wochenblatt, Klaus Schürmanns, 13. April 2016

Petition: Keine Windenergie im Reichswald

Im Namen von 11 Vereinen und Organisationen bzw. Städten, darunter dem Klevischen Verein für Kultur und Geschichte, wurde am 18.02.2016 dem Bürgermeister von Kranenburg eine Bittschrift überreicht. Sie wendet sich gegen den geplanten Bau von 12 Windkraftanlagen im Reichswald. Anbei die Petition im Wortlaut.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Steins, verehrte Mitgliederinnen und Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses, sehr geehrte Verwaltung,

In der heutigen Sitzung besprechen Sie das Vorhaben der Ausweisung einer Konzentrationszone für Windkraftindustrie im Reichswald. Parallel laufen bereits die Vorbereitungen für das Genehmigungsverfahren zur Errichtung von zwölf Groß-Windkraftanlagen.

Sowohl auf der deutschen als auch auf der niederländischen Seite verfolgt man diese Planungen mit großer Sorge. Wir möchten den heutigen Abend dafür nutzen, Ihnen eine Petition vorzulegen.

Das tun wir im Namen der Naturschutzorganisation Natuurmonumenten, der Bürgerinitiative „Gegenwind im Reichswald“, der Stiftung Gemeinderat Ven-Zelderheide, der Stiftung Natur und Umweltfederation Limburg, der Stiftung Das en Boom, der Verein Niederländische Culturlandschaft, dem Instituten für Naturbildung und Umweltschutz Rijk van Nijmegen und Maas und Niers, des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Rijk van Nijmegen und des Klevischen Vereins für Kultur und Geschichte. Auch die Gemeinde Gennep stützt diese Petition.

Hiermit machen wir erneut auf unsere große Besorgnis angesichts der Windkraftplanungen im Reichswald aufmerksam.

Petition
Die regionale Verbundenheit mit den Wäldern auf der Stauchmoräne ist groß. Noch immer nimmt die Bedeutung des grenzüberschreitenden Waldgebietes zwischen Nimwegen und Kleve für die Naherholung sowie den Tourismus zu. Das Waldgebiet weist einen enormen Erlebniswert auf. Diesem liegen u.a. eine große Diversität, reiche Natur, bewegende Geschichte und bedeutsame kulturhistorische Merkmale des Gebietes zugrunde. Mit Fug und Recht kann der Reichswald zu den schönsten und wertvollsten Waldgebieten im nordwestdeutschen Flachland gezählt werden. Kürzlich wurde noch in die Zusammenarbeit im Rahmen zweier INTERREG-Projekte für dieses Waldgebiet investiert. Ihr gemeinsames Ziel: Die Bewahrung und Vermehrung seines Wertes in den Bereichen Natur, Landschaft, Erlebnis, Kulturgeschichte, Erholung und Tourismus, sowie deren regionale Verankerung. In diesem Zusammenhang wurden auf der Niederländischen Seite der Grenze auch die Arbeiten für das Naturentwicklungsprojekt Koningsven-De Diepen aufgenommen. Natuurmonumenten, das Unternehmen Teunesen Zand en Grint und die Provinz Limburg investieren mehrere Dutzend Millionen Euro in Natur und Landschaft.
Das Gebiet zwischen Nimwegen und Kleve nimmt regional die Funktion einer grünen Lunge ein. Bis zum heutigen Tage ist es von moderner Bebauung und konzentrierter Massentierhaltung verschont geblieben. In der Region sowie bis weit über ihre Grenzen hinaus wird mit Stolz vom Reichswald, dem Sint Jansberg, dem Ketelwald, dem Duivelsberg und der Mookerheide gesprochen. Die oben genannten positiven Entwicklungen genießen eine breite Unterstützung der Öffentlichkeit. Das Vorhaben einer Industrialisierung des Gebietes durch die Errichtung von Groß-Windkraftanlagen führt zu entsprechend großer Erschütterung. Eine Umsetzung der Planungen würde einem der schönsten und wertvollsten Waldgebiete im nordwestdeutschen Flachland schweren Schaden zufügen. Untersuchungen haben ergeben, dass der Reichswald ein sehr wichtiger Raum für Greifvögel ist. Das Gebiet hat sogar eine der höchsten Siedlungsdichten des Mäusebussards überhaupt.
Für unsere Organisationen und die Bewohner der Region ist es nicht nachvollziehbar und unakzeptabel, dass ausgerechnet in diesem Waldgebiet Windkraftindustrie angesiedelt werden soll. Der hierdurch angerichtete Schaden wäre unumkehrbar. Er würde einen Großteil des Natur- und landschaftlichen Wertes des Gebietes zunichtemachen. Heute ist es in diesem Waldgebiet noch möglich, Ruhe, Stille und Raum zu erfahren. Der Bau und Betrieb von Windkraftanlagen würde dem ein Ende bereiten. Für die Anwohner und Besucher des Reichswalds würde eine Bebauung mit naturfremden Elementen das Waldpanorama schwer und unumkehrbarer stören.
Unsere Organisationen sind sich der Dringlichkeit des Klimaproblems bewusst und erkennen das Erfordernis des Ausbaus und der Weiterentwicklung erneuerbarer Energien sowie der Erzielung von Einsparungen im Energieverbrauch an. Entsprechend sind wir nicht gegen Windkraftanlagen im Allgemeinen, sondern gegen das Vorhaben, Groß-Windkraftanlagen im Reichswald zu errichten. Jetzt, da die Zahl von Windparks sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden zugenommen hat, zeigt sich vor Ort immer mehr, wie groß die negativen Folgen von Groß-Windkraftanlagen bei fehlerhafter Standortwahl auf den Lebensraum von Mensch und Tier sind. Wertvollen Naturgebieten und erhaltenen Kulturlandschaften wird unumkehrbarer Schaden zugefügt. Das kann und darf nicht das Ziel und Ergebnis der Errichtung eines Windparks sein.
Auf Ihrer Tagesordnung steht die planerische Grundlage für den Eingriff in den Reichswald und das Waldgebiet auf der Stauchmoräne. Wir möchten Sie nochmals bitten, die Nachhaltigkeit von Natur, Landschaft, Stille, Raum, sowie das Erlebnis hiervon als Kernwerte dieses Waldgebietes in ihrer Gesamtheit zu erhalten. Wir bitten Sie eindringlich, angesichts der Vielzahl gewichtiger und gut unterbauter Einwendungen, dem Gemeinderat zu einem Stopp der Planungen zu raten.

Im Namen aller oben genannten Organisationen wünschen wir Ihnen viel Weisheit für die zu treffende Entscheidung.

Kranenburg, 18.02.2016


Am 16. März erhielt Karla Hartwig die Urkunde über ihre Ehrenmitgliedschaft im Klevischen Verein (v.l.: die stellvertretenden Vorsitzenden Werner van Ackeren und Alwine Strohmenger-Pickmann, Gerlinde Lensing, Karla Hartwig und Heinz Scholten).

Foto: Klaus-Dieter Stade




NRZ vom 24.11.2015

Alwine Strohmenger-Pickmann, Vorsitzende Klevischer Verein für Kultur und Geschichte

Bitte führen Sie den Satz fort: Der Niederrhein ist für mich...
... eine historisch geprägte Kulturlandschaft.

Welcher ist Ihr Lieblingsplatz?
Der Papenberg mit Prinz-Moritz-Grab.

Was macht die Region sonst noch aus?
Die lebendige kulturelle Vielfalt.

Was sollte ein Fremder einmal gesehen oder erlebt haben?
Die Schwanenburg, die historischen Garten- und Parkanlagen und den Klevischen Klaviersommer.

Was fehlt dem Land oder den Leuten?
Ein abgestimmtes ganzheitliches städtebaulich und landschaftsbezogenes Entwicklungskonzept.

Jan van Call, um 1680 / 85,
Nassauer Allee mit Blick zur Stadt mit Stiftskirche, Prinzenhof und Burg

Stellungnahme des Klevischen Vereins zum Bebauungsplan an der Nassauer Allee vom 20. November 2015
 
Das Wohngebiet am Eisernen Mann und an der Nassauer Allee, in dem nun die Bebauung geregelt werden soll, ist unserer Meinung nach städtebaulich besonders empfindlich, da es die äußere Begrenzung des Denkmalbereichs Alter Tiergarten aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, von Johann Moritz von Nassau-Siegen angelegt, darstellt.
 
Noch heute ist erkennbar, wie diese Prachtstraße ausgesehen hat: vom weißen Tor führte die Straße, die beidseitig mit einer Doppelreihe von Linden gesäumt war, auf die Stiftskirche zu. Wie bei der Tiergartenstraße handelt es sich um eine Stadteinfahrt, die mit großzügigen Grünanlagen auf die historische Identität der Stadt verweist, ein Alleinstellungsmerkmal, welches nicht ohne weiteres aufgegeben werden darf. Diese Straßen sind die Visitenkarte der Stadt, die sich den Besuchern zunächst zeigt.
 
In der Vergangenheit ist mit der Bebauung auf der ehemaligen Bellevue mit drei Gebäuden (20 Wohneinheiten) auf unangepasste und unsensible Weise in die Parkanlagen eingegriffen worden.
 
Wir können uns dem Wunsch des Rates, einen Bebauungsplan aufzustellen, anschließen, damit überdimensionierte Einzelvorhaben nicht realisiert werden können. Elf Meter hohe Traufen würden das Entree der Stadt zerstören; sie würde weiter an „Gesicht" verlieren. Zwei Geschosse ohne Dachaufbau (Firsthöhe 8 Meter) können von uns gerade noch „mitgetragen“ werden. Die Bauvorhaben müssen einen ausreichenden Abstand zum Bürgersteig gewährleisten und die Eigentümer zu einer möglichst dichten Eingrünung angehalten werden, so dass die Grenze des Alten Parks auch hier ablesbar bleibt. Das sollte nicht nur für die zukünftige Bebauung, sondern sollte auch für Grundstücke gelten, die bereits bebaut sind. Der vorhandene Baumbestand darf nicht angetastet werden.
 
Doppel- und Reihenhäuser passen ebenfalls nicht in dieses Quartier. „Der Eiserne Mann“ ist ein unter Berücksichtigung der ehemaligen Prachtstraße angelegtes Wohnviertel. Das Alleinstellungsmerkmal unserer Stadt, für dessen Bewahrung sich viele Bürger aussprechen, darf nicht dem gewinnorientierten Interesse eines Investors geopfert werden.
NRZ vom 11. Dezember 2015

Investor zieht sich zurück
Das Neubauvorhaben wird realisiert. Rat bestimmt über weitere Pläne

Kleve. Der geplante Neubau an der Nassauer Allee ist vom Tisch. Der Investor hat seine Anfrage nach Angaben von Baudezement Jürgen Rauer zurückgezogen. Wie berichtet wollten die Steuerberater Bachmann und Rüttger eine neue, repräsentative Kanzlei errichten. Dagegeben gab es allerdings Widerstände  aus der Nachbarschaft.

Ob das Bebauungsplanverfahren fortgesetzt wird, darüber entscheidet nun der Rat. Grünen-Chefin Hedwig Meyer-Wilmes setzt sich dafür ein, das Verfahren jetzt auch zum Abschluss zu bringen, da man nur in der Diskussion sehr fortgeschritten sei. Sie kritisierte, dass man über den Bebauungsplan viel zu lange diskutiert habe. Die Absage des Investors sei sicherlich auch eine Folge der zähen Debatte, vermutete Meyer-Willmes.
AG

27. Klevische Klaviersommer
- ein Rückblick in Bildern von Thomas Velten






© Thomas Velten, 09.08.2015

Unvergessen ...

Der Klevischen Verein für Kultur und Geschichte trauert um Pfarrer Friedrich Leinung em., Ehrenbürger der Stadt Kleve, Kenner großräumiger geschichtlicher Zusammenhänge und mehr.

Pfarrer Leinung verstand es, insbesondere durch seine Mitarbeit im Arbeitskreis Kermisdahl-Wetering, auch weniger geschichtskundige Mitbürger für die „Klever Spurensuche“ und seine beispielgebenden Parkanlagen von europäischem Rang zu begeistern.

Gerne erinnern wir uns an interessante Berichte, die neugierig machten und unser Wissen um die Werte zur Klever Geschichte vermehrten.

Friedrich Leinung bleibt in unserer Erinnerung unvergessen.“

Bildquelle: „Leinung andreas endermann“ von Andreas Endermann - Andreas Endermann. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Leinung_andreas_endermann.jpg#/media/File:Leinung_andreas_endermann.jpg , 16.07.2015


Rheinische Post vom 20. Juni 2015:

Windkraftanlage liegt in Sichtachse

... Wenn sie gebaut werden darf, steht die neue Windkraftanlage der Umweltbetriebe der Stadt Kleve (USK) am Klärwerk Salmorth unmittelbar rechts neben der Sichtachse vom Kupfernen Knopf in Richtung Hochelten. Genehmigen muss diese Anlage die Bezirksregierung Düsseldorf, die jetzt alle Träger öffentlicher Belange um eine Stellungnahme gebeten hat. So auch die Stadt, die über den Denkmalbereich befinden muss. ...

Stellungnahme des Klevischen Vereins zum geplanten Vorhaben

Schreiben an die Bezirksregierung Düsseldorf, z. H. Herrn Ralf Schneiderwind vom 12.06.2015

Wir, der Klevische Verein für Kultur und Geschichte / Freunde der Schwanenburg e. V. wenden uns an Sie als Genehmigungsbehörde für die o. g. im Planverfahren befindliche WEA [Windkraftanlage] und bitten Sie, die Genehmigung zur Errichtung am geplanten Standort Klärwerk Kleve zu versagen. ...


Kurier am Sonntag vom 20. Juni 2015:

Klaviersommer: Als wäre man wieder im alten Bad Cleve

Man hat doch gleich so ein Bild vor Augen, das aus Thomas Manns „Zauberberg“ entsprungen sein könnte: Als Kleve noch Bad Cleve war, wandern vornehm gekleidete Damen und Herren vom Kurhaus in den Kurpark gegenüber, wo schon von weitem eine leise Klaviermelodie ertönt, die mit der Dauer des Spaziergangs lauter wird. Schließlich kommt die Gruppe an einem kleinen Platz an, auf dem Holzstühle vor einer Bühne stehen. Ein Pianist spiel ein Impromptu von Franz Schubert.

Vor fast 30 Jahren hat der Klevische Verein diese Atmosphäre wieder in den Forstgarten gezaubert - mit dem Klevischen Klaviersommer. Vom 19. Juli an wird es an vier Sonntagen wieder große Klaviermusik im Forstgarten geben. Immer ab 17 Uhr, immer gratis. Den Auftakt macht Severin von Eckardstein. Ein Name, der auch so herrlich aus der Zeit gefallen scheint. Es ist wie eine kleine Zeitreise: Willkommen zurück im Bad Cleve.


Rheinische Post vom 20. Juni 2015:

Klever Klaviersommer vor der Konzertmuschel startet im Juli

Wieder ist es Zeit für die Open-Air-Saison, und auch der Klevische Klaviersommer geht in die 27. Runde. Wie gewohnt werden an den letzten beiden Sonntagen im Juli und den ersten beiden Augustsonntagen zur Nachmittagszeit Klavierklänge den Forstgarten Kleve füllen. In der Konzertmuschel im Blumenhof wird Klavierbaumeister Georg Neinhuis einen Konzertflügel des Sponsors Kawai bereitstellen, der beim Abschlusskonzert sogar vierhändig bespielt wird.



Moortgat-Sammlung für Haus Koekkoek

Ein Freundschaftsband zwischen Flandern und Kleverland. Felix Timmermans und Achilles Moortgat kehren nach Kleve zurück. Eine Büste von Timmermans bekommt einen Platz im Park hinter dem B.C.-Koekkoek-Haus.
...
Der repräsentative Sockel wurde durch eine weitere großzügige Spende Klever Bürger möglich. Diese machten auch den Ankauf einer marmornen Porträtbüste zweier Kinder möglich. Nun haben auch sie den Weg in das Koekkoek-Haus gefunden, das nun eine kleine Moortgat-Sammlung hat.


Chronik des Klevischen Vereins 1864 - 2014

Im Juli 2014 konnte der Klevische Verein für Kultur und Geschichte / Freunde der Schwanenburg e.V. seinen 150. Geburtstag feiern. Nun liegt auch die von Wolfgang Dahms verfasste Chronik vor, in der 150 Jahre Vereinsgeschichte dokumentiert sind.

Der Name des Vereins hat sich im Laufe der Zeit gewandelt, jedoch nicht seine Intention: die Beschäftigung mit der Stadt Kleve, ihrer Kultur und ihrer Geschichte. Der Verein begleitet das städtische Geschehen, die Geschichte des Vereins stellt auch ein Stück Stadtgeschichte dar.

Seine Aufgaben hat der Verein über die Jahrzehnte immer wieder den Erfordernissen der Stadt angepasst, und so wechselten auch die Schwerpunkte. Als Kleve Kurstadt war, kümmerte sich der Verein um die Verschönerung der Stadt, er trieb auch die Förderung des Fremdenverkehrs an, bis 2004 Kleve Marketing gegründet wurde. Seither liegen die Felder Kultur und Geschichte - um die der Verein sich aber immer schon gekümmert hat - im Hauptfokus des Vereins.

Wer die Chronik durchblättert, wird auf viele Ereignisse stoßen, die zur Stadtgeschichte gehören – die Einrichtung eines Altertumsmuseums um 1870, der Kaiserbesuch 1909, die Wiedereinrichtung der Herzogsgruft in der Klever Stiftskirche, der Wiederaufbau des Schwanenturms seit 1948, die Errichtung des Denkmals „Großer Kurfürst“ in den 70er-Jahren, Weihnachtsmarkt, Ostermarkt, Großveranstaltungen wie den Historischen Festzug zum Stadtjubiläum 1992 oder den Wettbewerb „Musik in europäischen Gärten“ im Jahre 2000, der alljährliche Klaviersommer, der Betrieb des Schwanenturms und die Beleuchtung der Schwanenburg, um nur wenige zu nennen.

Die Verkehrsprobleme, vor denen Kleve heute steht, gab es auch in den 70er-Jahren. Die Zimmermannplanung, die einen Grüngürtel um Kleves Altstadt schaffen wollte, ist in der Chronik ebenso Thema wie der Bau des Klever Rings durch die Galleien und die Schaffung der Fußgängerzonen in der City.

Die Mitglieder des Klevischen Vereins und alle, die es werden, erhalten die Chronik kostenlos als Jahresgabe. Die Chronik ist aber auch im Buchhandel für 14,90 Euro zu erwerben.

168 Seiten mit Hunderten von Abbildungen, ISBN 978-3-936813-90-6, 14,90 €

Aus der Presse:

Kurier am Sonntag, 13.03.2015 (pdf-Datei, 618 kb)

NRZ "Der Westen", 12.03.2015 (pdf-Datei, 381 kb)

ISBN: 978-3-351-03587-7, Preis: 19,95 €
Ein Rückblick ...
Die Tänzerin von Ausschwitz - Roosje Glaser aus Kleve

“Eines der außergewöhnlichsten Leben des 20. Jahrhunderts.“ The Washington Times

Während eines Besuchs im Vernichtungslager Auschwitz entdeckt Paul Glaser einen Koffer – beschriftet mit seinem Familiennamen. Es beginnt die zaghafte Entdeckung der verdrängten jüdischen Wurzeln seiner Familie und der unglaublichen Überlebensgeschichte seiner Tante Rosie, einer temperamentvollen und emanzipierten Tanzlehrerin aus Amsterdam, die ihren Lebensmut gegen den nationalsozialistischen Terror verteidigt. Aus Rosies Tagebüchern und Briefen setzt Glaser ihre Biographie zusammen – ein authentischer und emotionaler Überlebensbericht, der zugleich vom Kampf zwischen Erinnern und Vergessen in einer Familie erzählt.

Am Mittwoch, den 30. September ab 19 Uhr im Kolpinghaus Kleve wird der Autor, der Niederländer Paul Glaser (http://www.tante-roosje.com/de) sein Buch “Tante Roosje”, dass seit Ende Januar 2015 auch in deutscher Sprache (Die Tänzerin von Auschwitz) erschienen ist, in einer multimedialen Präsentation vorstellen. Roosje Glaser hat zeitweilig in Kleve gelebt. Es werden auch Fotos gezeigt, die Roosje u. a. in Kleve vor und nach dem Krieg erstellt hat.

Diese Veranstaltung wird vom “Klevischen Verein” gemeinsam mit dem Verein “Haus der Begegnung - Beth HaMifgash e.V.” durchgeführt.



Vorstellung von Buch und Autor am 18.01.2015 im ARD in der Sendung ttt - Titel, Thesen, Temperamente.
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Im Radio Bayern2 am 21.01.2015 in der Sendung "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt Paul Glaser bei Gastgeberin Ursula Heller auch, was die Entdeckung des Koffers in Auschwitz für ihn ganz persönlich bedeutet.
(mp3-Datei, 65 MB)

Baden bei Wien | 2. Juni 2015 | Theater am Steg | Präsentation durch den Holländer Paul Glaser über das Leben seiner Tante Roosje, der Tänzerin von Auschwitz | Einzelbilder und historische Filmausschnitte aus dem Fundus von Paul Glaser.
as erste Lied ist der Melodie von “Ich wollt ich wär ein Huhn“ [Peter Kreuder, 1936] nachempfunden, die zweite Melodie entspricht dem Wienerlied „Ich hab mir in Grinzing einen Dienstmann engagiert“ [Bruno Uher, 1937]. Das Heimwehlied wurde von Helmut Schwarzer aus Baden für das Quartett vertont. Das vierte Lied zur Befreiung hat diffuse Quellen. Auf jeden Fall ist der US-Sopranistin Heidi Adair und dem Wiener Pianisten/Klarinettisten Herbert Swoboda zu danken, dass eine Melodie festgelegt und aufgeschrieben werden konnte.
Chronik "150 Jahre Klevischer Verein"

Anlässlich unseres 150. Vereinsjubiläums im vergangenen Sommer liegt nun die Chronik unseres Vereins vor, die wir am Dienstag, dem 10. März um 15 Uhr im Klever Kolpinghaus vorstellen. Wolfgang Dahms hat sich dankenswerterweise bereit erklärt sie zu verfassen. Es ist ein umfangreiches Buch von fast 170 Seiten geworden, welches wir allen Mitgliedern kostenlos überreichen.

Wir laden unsere Mitglieder ein, bei Kaffee und Kuchen diese Chronik, die vom Autor auch mit der Geschichte der Stadt Kleve verknüpft wurde, kennenzulernen und gleichzeitig ein Exemplar mitzunehmen.

Rheinlandtaler 2015 für Gerlinde Semrau - Lensing

Liebe Freunde im Arbeitskreis Kermisdahl-Wetering und im Vorstand des Klevischen Vereins,

die Mitteilung des LVR über die Verleihung des Rheinlandtalers im Anhang.

Viel lieber wäre mir, wir - jeder von uns Mitstreitern bekäme die Auszeichnung - aber die Auszeichnung schliesst Euch alle von ganzem Herzen mit ein.

Wir konnten nur gemeinsam die vielen Hürden nehmen und dürfen schon ein bischen stolz auf bisher Erreichtes zurückblicken - in beiden Parkanlagen als Gesamtkunstwerk!

Die Annahme des Rheinlandtalers habe ich bestätigt "in der Hoffnung, dass dies ein gutes Zeichen für die weitere Wiederherstellung und den Erhalt unseres gartenkulturellen Erbes in Kleve ist, das Johann Moritz dieser Stadt und seiner Umgebung hinterliess".

Mit herzlichen Grüßen an Euch

Gerlinde




Fotos: Rheinische Post, Klaus Stade, 27.01.2015
Ein guter Tag für den Denkmalschutz in Kleve (auch Dank unserer Initiative!)

Bild der Kavarinerstraße bleibt erhalten

Die ehemalige Kneipe "Kurfürst" an derEinkaufsstraße, die lange wie eine Bauruine mitten in der Stadt stand, wird jetzt saniert. Bis Juli soll der Umbau fertig sein. Neben dem Haus Koekkoek ist ein Gebäude mit Geschäftslokal geplant.

... Im Vorfeld dieses Vertrages hatten während der Offenlage des Bebauungsplanes vor allem die beiden großen Klever Kulturvereine - der Freundeskreis der Klever Museen und der Heimatverein "Der Klevische" - vehement für den Erhalt der alten Häuserzeile interveniert. ...

Bensdorp-Uhrenturm schützenswert

Die Gebäudeteile der ehemaligen Bensdorp sind vorläufig unter Schutz gestellt worden. Gutachten vom Denkmalamt.


RP Online, Marc Cattelaens, 20.12.2014

Zwei Weihnachtsmärkte in Kleve geplant

...Rainer Hoymann vom Klevischen Verein könnte sich einen Weihnachtsmarkt in der City hingegen gut vorstellen, will aber auf jeden Fall den im Forstgarten erhalten. Sein Vorschlag: Ein Weihnachtsmarkt als Rundlauf vom Opschlag über die Herzogbrücke zur Münze. ... Großen Zuspruch fand der Vorschlag von Rainer Hoymann, einen "internationalen Weihnachtsmarkt" in Kleve zu etablieren. Das böte sich durch die Hochschule Rhein-Waal an. Am Ende hatte auch Gert Schel seinen Widerstand gegen einen zweiten Weihnachtsmarkt aufgegeben - "aber nur so lange der im Forstgarten erhalten bleibt und die Märkte nacheinander stattfinden."


Wir trauern um Heinz Scholten

Mit Heinz Scholten, der am vergangenen Samstag nach längerer Krankheit starb, hat die Stadt Kleve einen Bürger verloren, der sich in ganz besonderer Weise um die Stadt verdient gemacht hat. Sein 25jähriges Wirken als erster Vorsitzender des Klevischen Vereins wird sicher in besonderer Erinnerung bleiben, sein Engagement für die Stadt Kleve ging jedoch weit darüber hinaus.

Heinz Scholten wurde am 1. März 1932 in Bochum geboren, sein Vater war dort Apotheker. Als Schüler besuchte er das staatliche Gymnasium in Kleve, legte das Abitur ab und studierte Pharmazie in Marburg. 1962 gründete Heinz Scholten die Marien-Apotheke auf der Großen Straße in Kleve, die er nach mehr als 50 Jahren seinem Sohn Hendrik übergab.

Viele Jahre (1975-1984) war Scholten als Stadtverordneter im Rat der Stadt Kleve tätig, danach noch Jahre lang Mitglied im Kulturausschuss. Zu Beginn der 80er Jahre wurden etliche Häuser unter Denkmalschutz gestellt, hier leistete er ebenso wichtige Beiträge wie in der Diskussion um den Bau des Klever Ringes durch die Galleien.

Jedoch wollte er sich nicht von der Politik zermürben lassen und sah ein wirkungsvolleres Engagement in der Arbeit für den Klevischen Heimat- und Verkehrsverein, dessen Vorsitz er im Jahre 1981 übernommen hatte.

Viele über die Stadt hinaus bekannte Ereignisse fanden unter seiner Ägide statt. Er selbst bezeichnete den großen historischen Festzug zum 750. Stadtjubiläum Kleves im Jahre 1992 als den für ihn bedeutungsvollsten Beitrag des Vereins. Ebenso verbunden mit seinem großen persönlichen Engagement ist jedoch auch der Klevische Klaviersommer, der auf seine und Boguslaw Strobels Idee zurückgeht, der Internationale Kompositionswettbewerb „Musik in europäischen Gärten“, die Verleihung der Johanna-Sebus-Medaille, der Weihnachtsmarkt, der Klever Advent und vor allem der Ostermarkt, der durch seine persönlichen Kontakte nach Marburg jahrelang in Zusammenarbeit mit den Marburger Eiermalerinnen stattfand.

Die Umbenennung 2002 in den „Klevischen Verein für Kultur und Geschichte“ ging ebenfalls auf seine Initiative zurück. Er hatte sich schon lange dafür ausgesprochen, die vom Verein geleisteten „Fremdenverkehrsaufgaben“ in professionelle Bahnen zu lenken. Nach der Einrichtung der Stadtmarketing GmbH stellte er die Weichen für eine neue Ausrichtung des Vereins hin zu den Schwerpunkten Kultur und Geschichte. Er selbst verfasste zahlreiche Beiträge zu vielen historischen Themen, wobei ihm die „Zitierfähigkeit“ immer besonders wichtig war. Die von ihm oder von Vereinsmitgliedern herausgebrachten Beiträge sollten wissenschaftlichen Standards entsprechen. Nachdem er 2006 den Vorsitz an Alwine Strohmenger-Pickmann übergeben hatte, wählte ihn die Mitgliederversammlung rasch zum Ehrenvorsitzenden. Fortan kümmerte er sich um Exkursionen und mehrtägige Reisen, wobei ihm der Bezug zur Klever Geschichte immer ein besonderes Anliegen war. Der Verein lag ihm bis zuletzt am Herzen, er besuchte auch als Ehrenvorsitzender alle wichtigen Sitzungen. In den letzten Wochen seines Lebens verließen ihn allmählich seine Kräfte.


Klever Wochenblatt vom 17.09.2014

Sprache ist musizieren mit Worten

Wilfried Szubries mag die Bühne, er liebt die Poesie und das Theater. Vor genau 50 Jahren hat er in Kleve zum ersten Mal auf den Brettern, die die Welt bedeuten, gestanden. Aber die Karriere hat schon sehr viel früher begonnen: "Ich habe in der Schule Theater gespielt. Das war eine schöne Erfahrung", erinnert sich Szubries. Radio habe er gerne gehört, habe gefesselt zugehört, wenn Märchen und Geschichten erzählt wurden. "Die Geschichten haben mich fasziniert - und dazu auch die Stimmen." Für Wilfried Szubries stand früh fest: Rezitator wolle er werden, vorlesen, rezitieren wurde zum Lebensinhalt.




Sie sehen eine Aufzeichnung der Jubiläumsveranstaltung vom 1. Juli 2014. Der Film wurde vom AV-Studio Kleve - Karl und Maria Kisters Stiftung gGmbH - erstellt.



Grenzland Post, 03.07.2014:

Der Klevische Verein will freie Sichtachsen

In der Stadthalle feierte der "Klevische Verein für Kultur und Geschichte Freunde der Schwanenburg" einen runden Geburtstag: 150 Jahre. Bürgermeister Brauer und Ministerin Hendricks gratulieren.

Mike Browne, 01.07.2014

Fotodokumentation der Jubiläumsveranstaltung in der Stadthalle Kleve



Der Klevische Verein feierte am 1. Juli 2014 in der Stadthalle sein 150jähriges Bestehen. Dieser Film wurde von den "Videomenschen" im Auftrag des Vereins erstellt und in drei Abschnitten während der Jubiläumsveranstaltung dem Publikum präsentiert.
Kurze Statements der Vertreter des "Klevischen" vermitteln ein Bild über das Vereinsleben.
Der Film wurde vor ca. 350 Gästen erstmals präsentiert und sehr positiv aufgenommen.




Ausgabe Juli 2014, Seite 20 / 21,
Autor: Michael Vehreschild

Hochkarätige Klaviermusik in idyllischer Kulisse

Der Klevische Klaviersommer ist das etwas andere Festival. Hier erleben die Zuhörer hochkarätige Klaviermusik unter freiem Himmel in lockerer Atmosphäre. Auch die Pianisten genießen den Auftritt in der offenen Konzertmuschel in der barocken Gartenanlage des Klever Forstgartens und kommen gerne wieder.
Ab dem 20. Juli liegt an vier Sonntagen wieder Musik in der Luft.

Grüße aus der Vergangenheit

Einmal Kleve – immer Kleve? Ein klares Ja gibt es auf diese Frage von den rund 650 Mitgliedern des Klevischen Vereins. Aber die Verbundenheit geht weit über diese ehrenamtlich engagierten Bürger hinaus.


RP Online vom 05.04.2014
Ehrenamt hat einen hohen Stellenwert

Mit dem Thema "Wie lange funktioniert der Verein als Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens?" befasste sich die Zukunftswerkstatt der Rheinischen Post und der Volksbank Kleverland. Sportvereine leiden unter dem Ganztag. Am Ende der 90-minütigen Diskussion waren sich die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt der Rheinischen Post und der Volksbank Kleverland einig: Vereine mit ihren mannigfaltigen Aufgaben sind aus dem gesellschaftlichen Leben nicht wegzudenken. (weiterlesen ...)

Von Helmut Vehreschild, Grenzland Post vom 05.04.2014

Links: Die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt (von links): Theo Brauer, Michael Rübo, Ulrike Sack, Christoph Thyssen, Theo Knips, Matthias Graß, Alwine Strohmenger-Pickmann, Fred Quinkertz, Dietmar Eisel, Helmut Vehreschild, Fred Krusch und Joachim Beisel.
FOTO: Gottfried Evers

RP Online vom 21.03.2014
Kopstadt und die unkeusche Äbtissin
Das Archiv der Stadt Kleve hat ein bedeutendes handschriftliches Konvult erworben, das 50 Jahre Klever Sittengeschichte aufzeichnet. Johann Arnold Kopstadt beschreibt die Klever zwischen 1781 und 1826.
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Plan zur Gestaltung der Unterstadt
Infoblatt der Stadt Kleve zur
ExpoReal (Ausschnitt), Oktober 2008

Bebauungsplan Nr. 1-279-1 „Westliche Unterstadt“
Hafenstraße / Herzogstraße / Kavarinerstraße / Spoykanal


Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

ergänzend zu unserer Eingabe vom 4. Juni 2012, in der wir unsere grundsätzlichen Bedenken, die wir weiterhin aufrecht erhalten, geäußert haben, möchten wir im Rahmen der aktuellen Offenlage des o.g. Bebauungsplanes Rat und Verwaltung bitten, folgende Einwände bei ihrer Beschlussfassung abwägend zu berücksichtigen:

Die von uns u.a. bemängelte fehlende öffentliche Diskussion hat in der Zwischenzeit stattgefunden und dazu geführt, dass der Rat das von der Firma Sontowski geplante Vorhaben abgelehnt hat. Die Begründung für die Ablehnung - Kaufpreisangebot und mangelnde Informationen über die Beschaffenheit der Fassaden etc. - nehmen wir zur Kenntnis. Die Diskussion hat jedoch gezeigt, dass auch die Größe des Baukörpers von der Klever Bürgerschaft abgelehnt wird. Sie entspricht nicht den Plänen der Variante C von Astoc und Partner, die mit der Rathausvariante vom Bürger gewählt wurde.


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Eigene Mitteilung vom 01.10.2013

Stellungnahme des Freundeskreises Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. und des Klevischen Vereins für Kultur und Geschichte e.V. zu dem Bebauungsplan Nr.1-084-5 Kavarinerstr. / Hanns-Lamers-Platz

Seit einigen Jahren verfolgen der Klevische Verein für Kultur und Geschichte e.V. und der Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. mit großer Sorge die Absicht der Stadt Kleve das sich in ihrem Besitz befindliche Grundstück entlang der Koekkoekstege an einen Investor zwecks Bebauung zu veräußern. Eine wirtschaftliche Notwendigkeit dieses Grundstücks der Stadt Kleve zu veräußern ist nicht vorhanden.

Das gibt dem Rat der Stadt Kleve auch die Möglichkeit, die Freiheit und die Pflicht sich über den jetzt offen gelegten Bebauungsplan kritische Gedanken zu machen und einen Beschluss zu fassen, der die wichtigen historischen Qualitäten der Koekkoekstege optimal berücksichtigt und respektiert und den allgemeinen Interessen der Stadt Rechnung trägt.

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Aufnahme aus dem Jahr 1982 mit der letzten Bebauung. Das Wohn- Geschäftshaus fügt sich harmonisch ins Gesamtbild ein. Die Koekkoekstege 2002

Foto: Helga Koenen, 1982 Foto: Rainer Hoymann, 2002

"Haus der Begegnung - Beth Hamifgash Kleve"


Der Klevische Verein half bei der Vereinsgründung.


RP Online vom 03.08.2013
Der Klever Geschichte auf der Spur
RP und Volksbank Kleverland präsentieren die Samstags-Serie: Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele zusammen. Dieses Mal: Rainer Hoymann möchte mit dem Klevischen Verein die heimische Geschichte näher bringen.
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Bildimpressionen

zur Jahreshauptversammlung vom Dienstag, den 4. Juni 2013, 19 Uhr im Museum Kurhaus Kleve

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung hat Herr Dr. Roland Mönig vom Museum Kurhaus Kleve über das neu erworbene Brasilien-Buch des Johann Moritz von Nassau-Siegen gesprochen, welches dank der Kooperation zwischen dem Klevischen Verein, dem Museum Kurhaus Kleve und dem Freundeskreis für Kleve gesichert werden konnte.



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Foto: Franz Hermsen, Comitato, 26.04.2013

Dante-Platz – Ein Stück Italien in Kleve

Am 26. April 2013 wurde auf dem Campus der Hochschule Rhein-Waal in Kleve ein Dante-Platz eingeweiht. Damit ging ein langgehegter Wunsch des Comitato Dante Alighieri Kleve in Erfüllung. Die Idee wurde auf dem 40-jährigen Jubiläum vor 5 Jahren geboren und jetzt in die Tat umgesetzt. Die Enthüllung erfolgte im Beisein der Präsidentin der Hochschule Prof. Dr. Marie-Luise Klotz und des Bürgermeisters der Stadt Kleve Theodor Brauer.

Die Mitglieder des Comitato Dante Alighieri Kleve hoffen, dass es oft bei den Studierenden heißt: Wir treffen und auf dem Dante-Platz.

Der Klevische Verein unterstützt die Aktivitäten des Comitato Dante Alighieri Kleve.

Hier: Mitteilung Comitato vom 26.04.2013

NRZ vom 14.01.2013


MENSCH AM MITTWOCH
Ein großes Herz für Kleve


Stadtführerin Wiltrud Schnütgen fährt begeistert Fahrrad, strickt gerne - und hat eine Urkunde des Kaisers zu Hause

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KlePoint vom 24.11.2012

Verleihung des Johann-Moritz-Kulturpreises der Stadt Kleve an Prof. Boguslaw Jan Strobel

Am Freitag, den 23. November gegen 18 Uhr wurde der Johann-Moritz-Kulturpreis der Stadt Kleve in einem Festakt im Museum Kurhaus Kleve an Prof. Boguslaw Jan Strobel für seine Verdienste im Bereich Kultur für unsere Heimatstadt verliehen.

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RP vom 24.11.2012

Kurfürst von Hütten umstellt [Der Klever Weihnachtsmarkt]

Einen Weihnachtsmarkt in Kleve gibt es seit 1975. Die ersten beiden Auflagen waren recht überschaubare. Ein paar spärlich auf dem Fischmarkt verteilte Buden sollten auf das besinnliche Fest einstimmen. Der Klevische Heimat- und Verkehrsverein hatte dafür gesorgt, dass auch die Kreisstadt nicht länger auf einen Markt im Advent verzichten muss.

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RP vom 16.10.2012

Nachlese zum Klaviersommer

Hervorragende Bilanz und schöner Ausblick des Klevischen Klaviersommers: Alwine Strohmenger-Pickmann, Vorsitzende des Klevischen Vereins für Kultur und Geschichte / Freunde der Schwanenburg, sowie das Klaviersommer-Team um Initiator Boguslaw Jan Strobel sind sehr zufrieden. 

Mit rund 3000 Zuschauern zu den vier Konzertsonntagen 2012 bestätigte sich wieder einmal das Konzept mit dem freien Eintritt zu hochkarätigen Konzerten unter freiem Himmel im Forstgarten Kleve.

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RP vom 13.10.2012

KLE-Fete: Hoffnung auf der Straße [Rückblick]

Sie sollte der Stadt Leben einhauchen: Die 2. KLE-Fete stieg im Oktober 1977. Peter Theissen war damals nicht nur Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kleve, sondern auch des Klevischen Heimat- und Verkehrsvereins. Neben den Straßengemeinschaften (Große Straße, Hagsche Straße, Kavarinerstraße und Hoffmannallee) war der Heimatverein damals mit an der Organisation der Straßen-Party beteiligt.

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Unter Einbeziehung des Klevischen Vereins wurde ein neues Beleuchtungskonzept für die Stadt entwickelt.

In der Klever Innenstadt besteht seit Jahren ein „freiRaum“ im Umgang mit dem Thema Licht. Im Rahmen der diesjährigen Aktion „Ab in die Mitte! Die City-Offensive“ wird dieser „freiRaum“ erstmalig in den Fokus gerückt. Durch den Einsatz von Licht sollen die innerstädtischen „freiRäume“ aktiviert und öffentliches und privates Engagement zusammengeführt werden.

Am 12. Oktober um 19.30 Uhr findet die offizielle Eröffnung des Projektes am Fischmarkt in der Fußgängerzone statt. Sie bildet den Startschuss für das Herzstück des Projektes, die Probebeleuchtung der Schwanenburg und der Stiftskirche. Aber nicht nur die Schwanenburg und Stiftskirche, auch die gesamte Innenstadt wird in ganz besonderem Licht erstrahlen. Zusätzlich laden die Geschäfte im Rahmen des Moonlightshopping bis 23.00 Uhr, zu einem gemütlichen Stadtbummel in dieser besonderen Atmosphäre ein. Die Jazzband „Hand’s up“ wird den Abend musikalisch untermalen.

 (Text: Kleve Marketing, 26.05.2012)

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Pallas Athene (Minerva) ist wiedergekehrt

Foto: Rainer Hoymann, 19.09.2012

Grenzland Post vom 19. September 2012

Athene auf dem Dach

Jetzt kam die Drei-Meter-Göttin per Tieflader aus Zeist bei Utrecht nach Kleve. Sie krönt seit gestern Abend Koekkoeks Atelierturm und überragt weit sichtbar die Dächer der Stadt. Sonntag um 11 Uhr wird die Statue enthüllt.

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Werner van Ackeren, der den Turm bewohnt, setzt damit einen lange in der Familie gehegten Wunsch seines Vaters Dr. Heinrich van Ackeren, Ehrenbürger der Stadt Kleve, endlich um. 

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NRZ vom 19.09.2012

Zeit für ein neues Buch

Wolfgang Dahms leitet nebenberuflich drei Chöre und ist in zahlreichen Ehrenämtern aktiv

Viele Menschen kommen von der Arbeit nach Hause, schalten den Fernseher ein und legen die Beine hoch. Wolfgang Dahms gehört nicht dazu. Er hat nach der Arbeit noch so einiges vor. Zum Beispiel leitet er drei Chöre, den MGV Eintracht Materborn, den Frauenchor Harmonie Griethausen und den MGV Liedertafel Uedem. Oder er ist ehrenamtlich als Kassierer für die Gemeindecaritas der katholischen Kirchengemeinde in Kellen aktiv. Daneben gilt es noch, den Klevischen Klaviersommer zu organisieren und zu moderieren - ehrenamtlich. 

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Grenzland Post vom 04.08.2012

Die Schönheit Kleves bewahren

Der Klevische Verein zeichnete gestern im Ceres-Tempel den Historiker Wilhelm Diedenhofen mit der Ehrenmitgliedschaft aus. Seit 1964 veröffentlicht der einstige Lehrer Schriften zur Klever Geschichte, er ist Träger des Rheinlandtalers und des Bundesverdienstkreuzes.

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NRZ vom 31. Juli 2012

Das Prinzip des Ausschauhaltens

Wilhelm Diedenhofen, Ehrenmitglied des Klevischen Vereins, erhält am 3. August die Verleihungsurkunde

Bundesverdienstkreuz 2000. Rheinlandtaler 2005. Ehrenmitglied im Klevischen Verein 2012. Was nach außen ehrenvoll glänzt und glitzert, besitzt für Wilhelm Diedenhofen eine tiefe innere Dimension. Wo das Herz von Kleve schlägt, in den historischen Park- und Gartenanlagen des Johann Moritz von Nassau-Siegen, schlägt auch das Herz eines engagierten Historikers, der von Hause aus gar keiner ist. (weiterlesen ...)

Eigene Mitteilung

Wilhelm Diedenhofen Ehrenmitglied des Klevischen Vereins

Das langjährige Vereinsmitglied Wilhelm Diedenhofen wurde am 22. Mai 2012 zum Ehrenmitglied des Vereins gewählt und erhält am 3. August die Urkunde über die Ehrenmitgliedschaft. (weiterlesen ...)

Klever Wochenblatt vom 11. Juli 2012

"Das Votum der Bürger bleibt völlig unberücksichtigt"

In der vergangenen Woche entschied der Rat der Stadt Kleve mit Stimmen der CDU und SPD, grünes Licht für die Minoritenplatzbebauung zu geben. Mit dieser Entscheidung tun sich viele Bürger schwer. Der Klevische Verein hatte schon vor der Ratsentscheidung Kritik an derangedachten Architektur formuliert und seine Bedenken schriftlich und mündlich formuliert. Das Klever Wochenblatt sprach jetzt mit der Vereins-Vorsitzenden, Alwine Strohmenger-Pickmann.  (weiterlesen... (pdf-Datei))

NRZ vom 7. Juli 2012

Das erste Bild der neuen Welt

Roland Mönig erwarb u a. mit Unterstützung des Klevischen Vereins ein Vermächtnis von Prinz Johann Moritz von Nassau-Siegen. (weiterlesen...)

Klevischer Klaviersommer 2012

Hochkarätige Pianisten. Klevischer Verein lädt zum 24. Klevischen Klaviersommer ein.

aus: NRZ, 30.06.2012 (weiterlesen...)

Foto: Grenzland Post, Evers, 05.06.2012

Schreiben vom 4. Juni 2012 des Klevischen Vereins an:

An den
Bürgermeister der Stadt Kleve
FB Planen und Bauen
Abt. Stadtplanung

Bebauungsplan Nr. 1-279-1 „Westliche Unterstadt“ Hafenstraße / Herzogstraße / Kavarinerstraße / Spoykanal
Beschluss der Offenlage

 

...

 

Der in Rede stehende Bebauungsplan steht nach unserem Verständnis im Widerspruch zur geltenden Beschlusslage des Rates.

den vollständigen Brief lesen ...

Brennen für Kleve

Alwine Strohmenger-Pickmann, Chefin des Klevischen Vereins, und ihre Liebe zur Stadt

Bild-Impressionen von der Jahreshauptversammlung vom 22. Mai 2012 im Kolpinghaus Kleve

Kleve: en miniature

Die Klever Unterstadt hat ihr Gesicht seit der Deindustrialisierung, die mit der Schließung von Clever Stolz im Jahr 2005 ihren Höhepunkt erreicht und dem drei Jahre später der Beschluß eine Fachhochschule im ehemaligen Hafenbereich anzusiedeln folgt, gravierend verändert.

Ein Rückblick auf die 1960er Jahre finden sich in Schwarzweiß-Aufnahmen u. a. von Getlinger. Plastischer, immer wieder neue, überraschende Einblicke hingegen, erlaubt das Werk eines Kellener Bürgers. In jahrzehntelanger Kleinarbeit entsteht ein "Miniatur Wunderland" in Märklin-H0, dass das Klever Bahnhofsviertel nebst Umgebung zum Thema hat.

Verlies im Schwanenturm 

Der Klevische Verein wartet mit einer neuen Attraktion im Schwanenturm auf: 

Der unter dem Verlies des Schwanenturms (heutiger Eingangsbereich) befindliche und von Dr. Friedrich Gorissen im Jahre 1948 entdeckte Raum aus dem 15. JH wird restauriert und über eine schwenkbare Kamera sichtbar gemacht werden. 

Ermöglicht durch die Volksbank Kleverland. 

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Ein gemeinsames Essen als symbolisches

"Danke schön" 

für alle aktiven Helfer des Klevischen Vereins in der Kantine der Schwanenburg am 6. März 2012.

Grenzland Post vom 7.02.2012 

"Klevischer" unterstützt Kurhaus

Der Klevische Verein für Kultur und Geschichte / Freunde der Schwanenburg unterstützt das Bauprojekt Wilhelm-Bad-Atelier Joseph Beuys - nicht nur ideell, sondern auch durch die Erwerbung einer Fotographie von Fritz Getlinger für seine Sammlung. Es handelt sich um einen der seltenen Originalabzüge, die der Freundeskreis der Museen dank einer großzügigen Spende der Familie Getlinger zugunsten des Friedrich-Wilhelm-Bades anbieten kann.

Grenzland Post vom 17.01.2012 

Hendricks' Spuren bleiben

Günni Hendricks, Freitag nach schwerer Krankheit gestorben, hat in Kleve viele Spuren hinterlassen. 

von Wiltrud Schnütgen

Klever Weihnachtsmarkt 2011

Fotoaufnahmen von Dezember 2011. Fotos: Günter Karl, 2011

Klevischer Klaviersommer 2011

Fotoaufnahmen vom 31.07. und 07.08.2011. Fotos: Oliver Hartmann, © Klevischer Verein, 2011

Die Ansicht der Aufnahmen steht nur den Mitgliedern des Klevischen Vereins für Kultur und Geschichte e. V. zur Verfügung. Hierzu benötigen Sie einen Benutzernamen und ein Kennwort. Bitte beantragen Sie diese Daten über info@Klevischer-Verein.de .

Grenzland Post vom 20. September 2011

Klaviersommer: 2000 Besucher und wunderbares Nocturne

von Barbara Mühlenhoff

Insel mitten in der Stadt - MEDIATHEK - WDR.de

Der Architekt und unser Vorstandsmitglied Werner van Ackeren und seiner Frau wohnen in einem ehemaligen Atelierturm. Ausgestattet ist das Haus mit Bauhaus-Möbeln und alten Stücken, die über die Jahre zusammengekommen sind. Der Turm, in dem auch Kunstliebhaber übernachten können, bietet einen faszinierenden Ausblick.

Ein Beitrag von Christian Zimmer, 13.08.2011

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Klevischer Verein hat nun mehr als 500 Mitglieder

Der Klevische Verein ist erneut ein großes Stück gewachsen. Bei der letzten Mitgliederversammlung konnte mit Gerda Dirmeier das 500. Mitglied begrüßt werden. Kurz darauf meldeten sich noch eine ganze Reihe weitere Klever an. Mittlerweile zählt der Verein 529 Mitglieder.

Bei der Versammlung sprachen diese dem Vorstand ihr Vertrauen aus und wählten bis auf den Schriftführer einstimmig alle Aktiven wieder. Konrad Iber scheidet auf eigenen Wunsch aus. Zu seiner Nachfolgerin wurde Wiltrud Schnütgen gewählt.

Der Klevische Verein für Kultur und Geschichte / Freunde der Schwanenburg e.V. - so der offizielle Name - setzt Schwerpunkte auf Geschichte, Kultur, die Schwanenburg und Bräuche. Die aktiven Mitglieder trügen immer wieder dazu bei, die Identität der Stadt in den Vordergrund zu stellen - etwa durch Bildungsreisen, den Klevischen Klaviersommer, die Unterhaltung des heimatkundlichen Franz-Matenaar-Archivs, sowie durch die Betreibung des Schwanenturms. 

Quelle: NRZ vom 17. August 2011

Presseartikel vom 16. Juni 2011: Geschichte genießbar gemacht. Nummer drei der klevischen Chronik auf Wein-Flaschen ist jetzt „erschienen": Heinz Scholten vom Klevischen Verein beschreibt das Leben von Moritz von Nassau. Weil Sommer ist, hat Franz Peters einen frischen Weißen ausgesucht.

Jahreshauptversammlung vom 23. Mai 2011 im Spiegelturmsaal II der Schwanenburg

Presseartikel vom 12. Februar 2011 (pdf-Datei, 27 kb): Durch eine Kooperation aus Freundeskreis, Klevischen Verein und Stadt Kleve konnten 38 kolorierte Holzschnitte und drei kolorierte Kupferstiche aus der Geschichte der Grafen und Herzöge von Kleve angekauft werden. Sie gehen an das Kurhaus Kleve und haben ihren Platz im Erweiterungsbau.

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Presseartikel vom 29. Dezember 2010: Kleve: So wird das Jahr 2011.

Presseartikel vom 18. Dezember 2010: „Eine schöne Bescherung" Karl-und-Maria-Kisters-Stiftung machte Ankauf eines kostbaren Portraits Wilhelm des Reichen für Museum Kurhaus möglich.

Presseartikel vom 13. November 2010: Lokalgeschichte als Flaschenpost. Heinz Scholten und das Weinhaus Peters präsentieren den zweiten Teil der wohlschmeckenden Klever Chronik.

Presseartikel vom 9. November 2010: Ein stimmiger Klever Advent. Arbeitskreis aus City-Netzwerk und Klevischer Verein fordert einheitlich, zauberhaft geschmückte Innenstadt

Jahreshauptversammlung vom 26. Mai 2010 im Kolpinghaus Kleve

Presseartikel vom 15. April 2010 (pdf-Datei, 97 kb):"Die Klevische Chronik gibt’s ab sofort einmal anders, nämlich auf einer Weinflasche. Gestern stellten Heinz Scholten vom Klevischen Verein und Franz Peters von der Schlossbergkellerei das Projekt vor. Teil II folgt Ende des Jahres."

Pressemitteilung des Klevischen Vereins vom 11. Februar 2010 (pdf-Datei, 77 kb): Der Klevische Verein fragt: Wer will und braucht die Querspange Eichenallee (B 9 neu)?

Presseartikel vom 31. Dezember 2009 Kleve ist ihre große Liebe. Alwine Strohmenger ist Wahl-Kleverin und Vorsitzende des Klevischen Vereins. In ihr ehrenamtliches Engagement steckt sie ihre ganze Leidenschaft. 2010 steht ganz im Zeichen der Denkmäler.

NRZ und Grenzland Post, Januar 2010 - Nachruf "Gerd Rübo" (pdf-Datei, 26 kb)

Jahreshauptversammlung vom 5. Mai 2009 im Haus Koekkoek

Nachruf anlässlich des Todes unseres Ehrenmitglieds Hermann van Eimeren  (*15.08.1922 - †02.02.2009)

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Nachruf anlässlich des Todes unseres Ehrenmitglieds Stephan de Lange (*02.04.1922 - †16.09.2008)

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Nachruf (pdf-Datei, 28 kb) anlässlich des Todes unseres Ehrenmitglieds Karl Kisters (†01.10.2008)

Pressemitteilung vom 4. Juni 2008 (pdf-Datei, 25 kb) zur Jahreshauptversammlung 2008

Fotos von der Jahreshauptversammlung am Montag, 19. Mai 2008 im Kolpinghaus Kleve

Impressionen vom 14. Büchermarkt am 27. Januar 2008 im Klever Kolpinghaus

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Eigene Mitteilung Jahresrückblick 2007, Weihnachts- & Neujahrsgrüße von Alwine Strohmenger-Pickmann, Dezember 2007.

Presseartikel „Menschen ohne große Worte", Ehrenmitgliedschaft für die Eheleute Kisters, Ehrenvorsitz für Heinz Scholten (Grenzland Post vom 23. November 2007)

Presseartikel "Der Klevische" - mehr als nur Brauchtum (Grenzland Post vom 16. November 2007)

Fotos und einer kleiner Film von der Jahreshauptversammlung am Montag, 21. Mai 2007 im neuen Stadtarchiv Kleve

Presseartikel Alwine Strohmenger-Pickmann ist die Neue an der Spitze des Klevischen Vereins für Kultur und Geschichte. (NRZ vom 20. Mai 2006)

Presseartikel  Heinz Scholten verabschiedet sich nach 25 Jahren als Vorsitzender des Klever Vereins für Kultur und Geschichte. Auf sein Engagement werden die Mitglieder nicht verzichten müssen. (NRZ vom 18. Mai 2006)

(Fotos von der Mitgliederversammlung)

Presseartikel Das Leben in Kleve bereichert. Interview: Heinz Scholten legt in der nächsten Woche nach 25 Jahren den Vorsitz des Klevischen Vereins für Kultur und Geschichte/Freunde der Schwanenburg nieder. (Grenzland Post vom 13. Mai 2006)

Rundschreiben, Einladung zur Mitgliederversammlung am 18.06.2006 (pdf-Datei)

Ehrenmitgliedschaft für Frau Karla Hartwig  

(Pressemitteilung vom 16.03.2006)

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Die Urkunde der Ehrenmitgliedschaft überreichte Heinz Scholten vom Klevischen Verein (re.) an Klara Hartwig (mit Blumen). Dahinter Gerlinde Semrau-Lensing vom Arbeitskreis Kermisdahl-Wetering.

Foto: Klever Wochenblatt vom 9. April 2006

Presseartikel „Klevische Verein für Kultur und Geschichte" und „Verein der Freunde der Schwanenburg" wollen fusionieren (NRZ vom 7. Sept. 2005)

Rundschreiben

  • Einladung zur Mitgliederversammlung am 18.06.2006
  • Willkommensgruß den Freunden der Schwanenburg ...
  • Termine Januar bis April 2006
  • Am Kavarinertor - Namensgebung für den Platz vor dem Museum Haus Koekkoek

Klever Wochenblatt  vom 3. August 2005:  Geballte Sammlerfreude. Informationen, Archivmaterial, Bücher und mehr - großer Heimatkunde-Bestand im Matenaar-Archiv


Mitarbeiter des Matenaar-Archivs. Aufnahme von 2006